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Haus S + Haus B / Stuttgart-D
1998-2000

Architekten: S.Bender-Ph.Béboux, Lausanne
Landschaftsarchitekt: Ch.Hüsler, Lausanne

Stark geneigtes Terrain, Nordorientierung, minimale Bauplatzgrösse, Einfamilenhauszone mit sehr dichter Bebauung...der Bauplatz dieser Zweifachrealisierung zeigte am Anfang nur wenig Qualitäten, mit Ausnahme der unverbauten Nordweitsicht auf den gegenüberliegenden grünen Hügel.
Enger Kostenrahmen, schmales Terrain und der Wunsch nach einer ‘Nicht-Recherche’ der Form haben ein Projekt hervorgebracht, bei dem das Volumen durch die maximale Ausnutzung des Baufensters diktiert wird.
Die formale Arbeit reduziert sich auf die Aushöhlung der Volumen, die Sonne in das Innere der Häuser bringt und einen geschützten Aussenbereich schafft und auf die Dekomposition der Schnitte welche aus der umgedrehten Eingangssituation hervorgeht.
Die Häuser kontextualisieren durch ihre übergrosse Oeffnungen und suchen eine konstante Beziehung zum Boden und zum Himmel - zu ihrer Umgebung.
Die tektonische ‘Nicht-Form’ , die aus der Hangneigung hervorgeht nimmt die rot-braune Farbe der Erde im traditionellen Fassadenputz auf. Die Volumen werden zur Metapher der Erdmasse, welche sie ersetzen.

Version franÁaise